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The Grudge 2

22. März 2025 3 Min. Lesezeit Redaktion

👻 „The Grudge 2“ (2006) – ein US-amerikanischer Horrorfilm mit übernatürlicher Schlagseite, bei dem Takashi Shimizu wieder selbst Regie geführt hat. Jep, genau der Kerl, der auch schon das japanische Original „Ju-On“ erschaffen hat. Man könnte also sagen: Der Mann kennt seinen Fluch. Und diesmal wird’s noch ein bisschen fieser. Düsterer. Und… naja, irgendwie auch verworrener – aber auf ne unheimlich gute Art.

Der Film ist nicht bloß ’ne plumpe Fortsetzung von Teil 1, sondern eher so ein wirres Puzzlestück, das dich mit offener Kinnlade zurücklässt. Mehrere Handlungsstränge, verschiedene Orte, verschiedene Zeiten – und über allem schwebt der unauslöschliche Horror von Kayako und ihrem Sohn Toshio.

💀 Und was passiert da genau?

Also: Wir starten mit Karen Davis (ja, Sarah Michelle Gellar aus Teil 1), die’s nicht gut erwischt hat. Krankenhaus, Trauma, Augen voller Angst – aber die Geister geben halt keine Ruhe. Und es dauert nicht lang, bis Karen… sagen wir mal: nicht mehr so richtig am Leben teilnimmt.

Dann kommt ihre Schwester Aubrey ins Spiel – gespielt von Amber Tamblyn. Die will nach Tokio fliegen und rausfinden, was mit Karen los war. Schlechte Idee. Sie trifft auf eine Reporterin, ein paar Leute, die mehr wissen, als sie sagen, und ehe sie sich’s versieht, steckt sie selbst bis zum Hals in diesem fluchverseuchten Wahnsinnshaus.

Und dann – zack – ein Zeitsprung! Oder besser: Ortswechsel. Highschool-Mädels in Chicago, die aus Neugier ein mysteriöses Haus betreten (Spoiler: nicht die beste Entscheidung ihres Lebens). Und BÄM – der Fluch ist jetzt auch in Amerika unterwegs. Klasse. Danke, Kayako.

🌀 Was macht diesen Film so besonders?

  • Die Story springt fröhlich in der Zeit herum. Anfang, Mitte, Ende? Vergiss es. Aber genau das trägt zur Paranoia bei. Du verlierst irgendwann jegliches Zeitgefühl – genauso wie die Figuren.
  • Statt lauten Schockmomenten gibt’s hier diesen ganz langsamen, ekligen, kriechenden Horror. So’n Gefühl, als würde dir was Kaltes in den Nacken pusten, während du alleine im Raum bist.
  • Kayako bleibt der Endgegner der Geräuschkulisse. Dieses knarzende Würgen… ey, das geht dir unter die Haut. Und Toshio mit seinen schwarzen Katzenaugen ist auch nicht gerade der Traum jedes Kindergartens.

📍 Und was bleibt hängen?

Ein Gefühl von totaler Machtlosigkeit. Weil dieser Fluch nicht auf Gerechtigkeit aus ist. Der hat keinen Grund, kein Ziel. Er ist einfach. Wenn du ihn einmal gesehen hast – oder jemanden kennst, der ihn gesehen hat – bist du dran. Punkt. Und das macht ihn so verdammt beunruhigend.

🕯️ Was für Leute ist das was?

Für Fans von Atmosphäre statt Blutfontänen. Für alle, die keine Antworten brauchen, sondern sich lieber fragen: „Was zur Hölle war das gerade?“
Und für Leute, die sich danach sicherheitshalber nicht mehr duschen oder in dunkle Ecken schauen wollen. Also… quasi perfekte Sonntagsunterhaltung 😈

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